ERCP in Málaga
Endoskopische Behandlung von Erkrankungen der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsengangs, etwa bei Gallengangssteinen, Engstellen oder Abflussstörungen.
Gallenwege und Pankreasgang
Die ERCP kombiniert Endoskopie und Röntgen. Über den Zwölffingerdarm werden Gallenwege und Bauchspeicheldrüsengang dargestellt und in derselben Untersuchung behandelt.
Typische Eingriffe sind die Entfernung von Gallengangssteinen, die Aufdehnung von Engstellen und das Einlegen von Stents, damit die Galle wieder abfließen kann.
Wann eine ERCP nötig ist
- Gallengangssteine, auch nach Gallenblasenentfernung
- Gelbsucht durch Abflussstörung der Galle
- Engstellen der Gallenwege oder des Pankreasgangs
- Gallengangsentzündung (Cholangitis)
- Gallefluss-Störungen nach Operationen
- Stentwechsel und Kontrollen
So läuft es ab
- 1
Vorbereitung
Nüchtern: 12 Stunden ohne feste Nahrung, 6 Stunden ohne Wasser. Blutwerte und Bildgebung liegen meist schon vor, Blutverdünner werden vorab besprochen.
- 2
Eingriff
In Sedierung oder Narkose, mit Röntgenkontrolle. Steine werden entfernt, Engstellen behandelt.
- 3
Danach
Überwachung im Krankenhaus, in der Regel über Nacht. Befundgespräch und weiteres Vorgehen.
Was Patienten oft fragen
Warum wird die ERCP im Krankenhaus gemacht?
Weil sie ein therapeutischer Eingriff ist, der Narkose, Röntgen und eine Überwachung danach braucht. So ist die Sicherheit am höchsten.
Welche Risiken gibt es?
Die häufigste Komplikation ist eine vorübergehende Reizung der Bauchspeicheldrüse. Blutungen oder Verletzungen sind selten. Alles wird im Aufklärungsgespräch besprochen.
Was ist ein Stent?
Ein kleines Röhrchen, das den Gallengang offen hält. Manche Stents werden nach einigen Wochen wieder entfernt oder gewechselt.