Interventionelle Endoskopie in Málaga
Endoskopische Behandlung komplexerer Befunde, etwa größere oder schwer gelegene Polypen, Schleimhautveränderungen und Engstellen, ohne Operation.
Behandeln statt operieren
Viele Veränderungen im Magen-Darm-Trakt lassen sich heute endoskopisch behandeln, die früher eine Operation erforderten. Das ist schonender und die Erholung deutlich kürzer.
Dazu gehören die Abtragung großer oder flacher Polypen (EMR, ESD), die Aufdehnung von Engstellen, die Blutstillung und die Behandlung ausgewählter Frühveränderungen.
Typische Eingriffe
- Große, flache oder schwer gelegene Polypen
- Frühe Schleimhautveränderungen in Speiseröhre, Magen oder Darm
- Engstellen (Stenosen) in Speiseröhre oder Darm
- Akute oder wiederkehrende Blutungen
- Zweitmeinung, wenn andernorts eine Operation empfohlen wurde
So läuft es ab
- 1
Planung
Vorbefunde und Bilder werden besprochen und die geeignete Methode festgelegt. Vor dem Eingriff gilt: 12 Stunden ohne feste Nahrung, 6 Stunden ohne Wasser.
- 2
Eingriff
Im Krankenhaus, mit Sedierung oder Narkose und anästhesiologischer Überwachung.
- 3
Nachsorge
Kurze Überwachung, Befundgespräch und ein klarer Plan für die Kontrolle.
Was Patienten oft fragen
Ist eine Operation wirklich vermeidbar?
In vielen Fällen ja. Ob ein endoskopischer Eingriff möglich ist, hängt von Größe, Lage und Art der Veränderung ab. Das prüfen wir anhand Ihrer Befunde.
Muss ich im Krankenhaus bleiben?
Viele Eingriffe sind ambulant möglich. Bei größeren Eingriffen ist eine Überwachung über Nacht sinnvoll.
Welche Risiken gibt es?
Wie jeder Eingriff hat auch die interventionelle Endoskopie Risiken, etwa Blutung oder Verletzung der Darmwand. Sie sind selten und werden im Aufklärungsgespräch ausführlich besprochen.